Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der jeder dazugehören darf.

Leider werden gerade Menschen, die in der Prostitution arbeiten viel zu oft stigmatisiert. Diese Stigmatisierung führt zu einer Exklusion, die sehr belastend ist und viele Risiken und Hindernisse mit sich bringt.

Wir sind der Überzeugung, dass keine Person aufgrund ihrer Arbeit ausgeschlossen oder stigmatisiert werden darf und dass jeder Mensch die gleiche Chance verdient, ein Teil unserer Gesellschaft zu sein und das ohne Stigma.

Genau deshalb existieren wir!

In unserem Team besuchen wir in regelmäßigen Abständen Menschen, die in Erlangen in der Prostitution tätig sind (aufsuchende Arbeit). Und genau dort begegnen wir unseren Gegenübern auf Augenhöhe und fragen sie, wie wir ihnen dabei helfen können, damit ihr Leben aufblühen kann.

Wir wollen dabei nicht annehmen, was sie brauchen, sondern ihnen begegnen und von ihnen persönlich hören, was sie brauchen.

Jeder Mensch ist anders, jeder hat andere Bedürfnisse. Das möchten wir bei unseren Besuchen respektieren und so mehr und mehr Vertrauen und Beziehungen aufbauen. So möchten wir es letztlich schaffen, dass das Leben von Frauen und Männern aufblüht, indem sie sich als wertvollen Teil unserer Gesellschaft wahrnehmen.

Und unsere Erfahrungen dabei sind sehr bunt: Ob es ein kleines Geschenk, ein liebevoller Blick in die Augen, ein längeres Gespräch, ein Gebet oder Hilfe und Beratung bei anderen (behördlichen, medizinischen oder sonstigen) Dingen ist.

Das Wort Parakaleo kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet “jemandem zur Seite stehen” oder “ermutigen”. Wir haben diesen Namen gewählt, weil wir Menschen aus der Prostitution beistehen und sie ermutigen wollen.

Wenn du mehr Infos oder konkrete Gebetsanliegen möchtest, uns kleine Geschenke sponsern oder Spenden willst, melde dich sehr gerne bei Sabrina Meier (Sabrina.Meier@elia-erlangen.de) oder informiert dich gleich selbst unter www.parakaleo.de